• 06Apr

    Einige Nahrungsfette sind, hingegen der derzeit allgegenwärtigen Meinung, lebenswichtig für uns. Ohne Fett können wir nicht überleben. Unsere Haut wird trocken, wir bekommen sprödes Haar, den Muskeln fehlt ein wichtiger Energielieferant und die inneren Organe wäre ohne eine gesunde Fettschicht schutzlos. Nicht zu vergessen ist natürlich auch die natürliche Fettschicht die vor Wind und Wetter schützt.

     Zu Beginn der Menschheit hatte man sich – ähnlich wie noch so manche Tiere es heute tun, einen gewissen Winterspeck angegessen. Für eine gesunde Ernährung ist es zum Beispiel völlig ausreichend mit gesunden Ölen zu kochen oder seine Salate anzumachen. Der Körper benötigt für eine richtige Verdauung und für die Aufspaltung lebenswichtiger fettlöslicher Vitamine immer einen Schuß Öl. Auch wenn man meint, eine Tomate als Häppchen zwischendurch essen zu können, im Prinzip hat man seinem Körper ohne Öl nur eine Kugel Wasser gegeben die ein wenig rot eingefärbt war, alle darin enthaltenen Vitamine werden ohne Öl unverarbeitet wieder ausgeschieden.

    In der Ernährungsphysiologie unterscheidet man zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Als ungesättigte (und damit gesunde) Fette bezeichnet man fast alle Pflanzenfette und die Fischfette – ein Teil davon ist auch mehrfach gesättigt. Tierische Fette, die man aufnimmt wenn man Milch, Käse oder Fleisch zu sich nimmt, zählen zu den gesättigten Fettsäuren. Diese gesättigten Fettsäuren werden vom Körper nicht so gut verdaut und sie verhalten sich weniger stoffwechselaktiv.

    Zu den besten Lieferanten von Fettsäuren zählen Lebensmittel die viel Omega-3-Fettsäuren beinhalten (Fisch, der im Kaltwasser gezogen wurde) oder auch Linolensäure (Leinöl). Um nicht zu viele Fettzellen aufzubauen, heißt es vorzubeugen.

    Wer als Kind häufig viel Zucker in Form von süßen Getränken, Kuchen oder anderem süßem Backwerk, Schokolade und ähnliches erhalten hat, der hat um ein vielfaches mehr Fettzellen aufgebaut als ein Kind, welches mit gesunder Ernährung groß geworden ist. Hier heißt es also den Anfängen begegnen.