• 24Mrz

    In der Gewichtsreduktion geht es eigentlich nicht nur um die derzeitige, also kurzfristige Reduktion des eigenen Körpergewichtes, sondern es sollte vor allem darum gehen diese dauerhaft und auch in Zukunft halten zu können. Um eine Gewichtsreduktion vorzunehmen, gibt es mehrere Möglichkeiten – die gesündeste von allen ist die Umstellung der Ernährung, denn hier liegt „meist der Hase im Pfeffer“, ein über einen längeren Zeitraum erworbenen Fettvorrat bekommt man in der Regel nur durch ungesundes und vor allem durch zu viel Essen.

    Meist kommt noch hinzu, dass man auch die körperliche Bewegung eingeschränkt, ja sogar manchmal komplett eingestellt hat. Die alten und ungesunden Verhaltensweisen abzulegen, ist manchmal sehr schwer und noch schwerer ist es die Umstellungen auch beizubehalten. Sich gesund zu ernähren und mehr zu bewegen ist im ersten Moment etwas zeitaufwendiger, aber hat man erst die neuen Verhaltensweisen mehrere Male gemacht und auch erkannt dass diese einem sehr gut tun, dann sollte es auch nicht schwierig sein, sie beizubehalten.

    Gewichtsreduktion fängt also im Kopf an. Man sollte sich Gedanken machen, welchen Sport man gerne machen möchte, am besten sollte dieser an der frischen Luft machbar sein, denn so hat man zum einen die Bewegung und zum anderen erlebt man auch noch die Natur. So kann man vielleicht auch noch lernen die Umwelt neu zu entdecken.

    Für eine Gewichtsreduktion ist es nötig konsequent sämtlichen Dickmacher zu vermeiden, zum Beispiel sollten statt Toastbrot, Vollkornbrote auf dem Speiseplan stehen – hiervon isst man einerseits weniger und länger gesättigt und auch die darin enthaltenen Ballaststoffe sind wesentlich besser verträglich für den Körper als ein Brot (im oben genannten Fall das Toastbrot) dass in seinen wesentlichen Bestandteile aus Weizenmehl besteht. Außerdem sollte viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen, hier aber bei einem eventuellen Dressing darauf achten, nicht in die Kalorienfalle zu tappen: Lieber nur Essig und Öl bestellen und auf Joghurtsaucen oder Remouladen verzichten – auch wenn eine Joghurtsauce durchaus gesund und leicht klingt, gerade in den fertig zubereiteten Saucen wurde sehr viel Sahne verwendet.

  • 17Feb

    Bei dem Begriff Adipositas wird eigentlich die Erkrankung Adipositas per magna angesprochen; übersetzt heißt dies: Übergewicht durch zu hohe Nahrungsaufnahme. Adipositas kann viele Begleiterscheinungen mit sich führen. Zum einen natürlich die soziale Isolation, weil der erkrankte Patient mit seinem Gewicht und dem entsprechendem Aussehen nicht mehr unter Leute gehen möchte, er zieht sich zurück und verbringt die meiste Zeit in den eigenen 4 Wänden. Und hier beginnt der Teufelskreis: Bleibt der Übergewichtige erst zu hause und möchte sich gar nicht mehr nach draußen bewegen, kommt schnell der Frust, der Frust nicht mehr dazu zu gehören.

    Durch die Frustsituation, wird er dazu verleitet mehr zu essen, der Körper – bzw. die Seele benötigt ein Belohnungssystem. Wenn man unter Menschen ist, und mit ihnen verschiedene Dinge teilen kann, teilt man auch Erfolge aus den verschiedensten Bereichen mit ihnen, man erhält Lob und Anerkennung. Bleibt man zu hause, bleibt diese Anerkennung aus, man versucht sich anderweitig zu belohnen – man belohnt sich mit Essen. Im Moment der Nahrungsaufnahme fühlt der Patient sich auch zufrieden, aber nur bis er bemerkt hat, dass er wieder zugenommen hat. Die Ernährung ist hier meist sehr ungesund, weil man zu „Fast Food“ greift, denn das ist schnell zu besorgen – man braucht sich nicht lange in die Küche zu stellen und ein leckeres Mahl zu zaubern.

    Adipositas gilt es zu bekämpfen, denn viele Begleiterkrankungen können auftreten, die häufigste Erkrankung, die im Zuge der Adipositas auftritt, ist der Diabetes mellitus Typ II. Dieser Diabetes wird auch gerne „Altersdiabetes“ genannt, weil es früher häufig erst im Alter zu dieser Zuckererkrankung kam – die Menschen gingen in den Ruhestand, bewegten sich entsprechend weniger, reduzierten aber die Nahrungszufuhr nicht; hierdurch entstand der Diabetes mellitus Typ II. Auch eine weitere Erkrankung die durch Adipositas häufig noch begünstigt wird: der Bluthochdruck (auch arterielle Hypertonie genannt). Mit steigendem Gewicht, steigt auch in aller Regel der Blutdruck, das Herz- und Kreislaufsystem wird stark belastet – das Herz muss mehr arbeiten und hierdurch entsteht der Bluthochdruck. Die Reduzierung des Gewichtes sollte hier unbedingt angestrebt werden um gesund und ohne Beschwerden in ein hohes Alter zu kommen.

    Der effektivste Weg zur Gewichtsreduktion ist eine kalorienreduzierte Ernährung (Diät) mit vollwertigen Nahrungsmitteln min einem hohen Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Ebenso wichtig ist ein begleitendes Fitnesstraining, dieses erhöht den Kalorienverbrauch. Es sollte Übungen zur Verbesserung der Ausdauer und der Kraft beinhalten. Ein Ausdauertraining fördert die Fettverbrennung und erhöht die Stoffwechselvorgänge. Ein Krafttraining sorgt für die Erhöhung aktiver Körpersubstanz und steigert so den Grundumsatz. Muskulatur verbraucht nämlich auch im Ruhezustand Kalorien.

    Langfristig läßt sich eine so erzielte Gewichtsreduktion aber auch nur erhalten, wenn die Ernährung dauerhaft umgestellt wird. Auch sportliche Aktivitäten sind langfristig zu empfehlen und sollten auch aufgrund der gesundheitsfördernden Aspekte Teil des täglichen Lebens sein.

  • 04Feb

    Wer sich mit dem Thema Abnehmen beschäftigt, kommt nicht an dem ganz großen Thema Umstellung der Ernährung vorbei. Wer abnehmen möchte, muss in 95 % der Fälle auch seine Ernährung seiner Lebensweise optimal anpassen.

    Häufig ist es ja so, dass man durch Hyperalimentierung das Gewicht zu sehr nach oben getrieben hat. Dieses nun zu reduzieren, setzt zum einen Willen voraus eine entsprechende Umstellung der gesamten Lebensweise auch durch zu führen. Und zum anderen den gefüllten Kühlschrank und die Lebensmittelvorräte einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

    Nicht selten hat man Lebensmittel gekauft, die zwar eine gesunde Ernährung versprechen, aber nachdem man die Zutatenliste auf der Verpackung durchliest, wird man erkennen, dass das Lebensmittel doch nicht so gesund ist, wie es suggerieren möchte.

    Wichtig zu wissen ist folgende Tatsache: der Körper benötigt pro Tag als reinen Grundumsatz um täglich nur die Herz-Kreislauffunktionen aufrecht zu erhalten rund 900 kcal. Alles was darüber hinaus geht, müsste er mit weiteren Tätigkeiten – wie zum Beispiel Spazieren gehen oder schwimmen, auch Radfahren – verbrennen. Nun ist es zunächst wichtig, den individuellen Grundumsatz zu errechnen. Dieser Grundumsatz sollte in erster Linie durch die Aufnahme von Nahrung nicht überschritten werden. Der Grundumsatz rechnet das aktuelle Gewicht ein, die berufliche Tätigkeit und die bisherigen Freizeitaktivitäten. Im ersten Schritt sollte natürlich nur noch so viel Nahrung zu sich genommen werden, wie es auch dem Grundumsatz entspricht. Als weiteren Schritt sollte man in irgendeiner (möglichst Gelenk schonenden) Weise die körperliche Kondition aufgebaut werden. Durch die größere sportliche Tätigkeit wird der Körper nun mehr kcal verbrauchen.

    Da es aber sehr schwierig ist, allein ein Programm zum abnehmen durch zuhalten, ist es in jedem Falle ratsam sich Hilfe von außen einzuholen. Diese kann auch mit geschulten Blick und Ratschlägen beiseite stehen wenn es Fragen geben sollte.