• 09Jun

    Der geläufigste Begriff unter den Fetten ist wohl das „Cholesterin“, diese wird in das „Gute“ und „Schlechte“ Cholesterin aufgeteilt. Das gute Cholesterin nennt sich HDL-Cholesterin und sollte bei einem gesunden Menschen bei über 40 mg/dl liegen. Das schlechte Cholesterin, wird hingegen als LDL-Cholesterin bezeichnet und sollte unter 120 mg/dl liegen. Bei der letzten Angabe sollte man zusätzlich noch beachten,dass es verschiedene Norm- bzw. Anhaltswerte gibt wenn man an bestimmten Herz- und Kreislauferkrankungen erkrankt ist. Hier wird aber der entsprechend behandelnde Facharzt seine Empfehlungen mitteilen. An diese sollte man sich auch halten um weiteren Erkrankungen vorzubeugen.

    Einen erhöhten Cholesterinspiegel kann man aus verschiedenen Gründen haben, zum einen kann es an fehlerhafter und zu fettreicher Ernährung liegen, zum anderen kann dies aber auch genetisch bedingt sein. Sollten also die Eltern unter einer Fettstoffwechselstörung leiden, so ist es ratsam sich auch darauf hin untersuchen zu lassen. Eine Untersuchung kostet nicht viel und bringt schnell Klarheit. Sollte man einen erhöhten Cholesterinspiegel haben, so kann man zunächst versuchen mit einer Umstellung der Ernährung diesen zu senken. Eine solche Diät in Form einer das Cholesterin senkenden Ernährung  sollte man ca. 3 Monate durchführen und hiernach eine weitere Kontrolle durchführen lassen.

    Ist kein Erfolg zu verzeichnen, so muss man sich überlegen ob man eine Therapie mittels Tabletten einleiten sollte – hier kommt es aber auf die Erhöhung selbst an und ob Begleiterkrankungen vorliegen. Um den Cholesterinspiegel in Schach zu halten, reicht oft schon die Einhaltung folgender Tipps: zum Kochen und Salate anmischen grundsätzlich nur kaltgepresste Öle verwenden, Fisch sollte eher auf dem Speiseplan stehen, wie Fleisch – hier sollte man den Kaltwasserfischen den Vorzug geben. Man sollte auch bedenken, dass Nüsse oder Samen auch Cholesterin enthalten, häufig sogar sehr viel, sollte das also auf dem Ernährungsplan stehen, sollte man diese in nur sehr geringen Mengen essen.

  • 29Mrz

    Obst ist in nahezu allen Varianten gesund, „nahezu“ als folgendem Grund: nicht alle  Obstsorten sollte man in rauen Mengen zu sich nehmen. Vor allem Diabetiker müssen auch auf den Traubenzuckergehalt im Obst achten um ihre täglichen Broteinheiten zu berechnen.

    Wenn man beispielsweise seine Ernährung umstellen möchte, weil man vielleicht eine Diät durchführen will oder einfach um sich besser und gesünder zu fühlen, so sollte Obst in jedem Fall auf dem Speiseplan vermerkt werden.

    Obst wie Apfel, Banane oder auch Birne kann man hervorragend als kleine Zwischenmahlzeit nutzen (anstatt Schokolade oder andere Süßigkeiten), eine kleine Orange zum Beispiel bändigt zum einen den Heißhunger auf Süßigkeiten und deckt zudem noch ein Fünftel des Tagesbedarfs an Vitamin C.

    Um zu den Vitaminen im Obst zu kommen: Gerade Obst (aber auch Gemüse) ist der wichtigste Vitaminlieferant in unserer Nahrung. Man kann Obst entweder essen, oder sich daraus einen frisch gepressten Saft erzeugen – hierfür sollte man den Saft direkt vor dem Verzehr erst zubereiten; bei der Zubereitung sollte Zitronensaft nicht fehlen, da dieser am gehaltvollsten in Sachen Vitaminzufuhr ist. Außerdem sorgt Zitronensaft dafür dass der Körper die Vitamine besser verarbeiten kann. Um eine hervorragende Verdauung zu gewährleisten, sollte man einen kleinen Tropfen Distelöl (geschmacksneutral) dem Saft oder auch einem Salat hinzufügen. Öl ist auch von Nöten für die Aufnahme wichtiger Vitamine aus der Nahrung. Natürlich kann man auch anderes Öl verwenden – je nach Geschmack.

    Das Obst sollte für den Verzehr frisch sein, allerdings sollte die Früchte stets reif sein (manche sogar überreif – also kurz vor dem Verderb sein; z. B. Honigmelonen). Wenn das Obst noch nicht reif ist, nimmt man sogar Gesundheitsschädigungen in Kauf.

    Obst kann man heute auch im tief gekühltem Zustand kaufen, in den Wintermonaten ist dies sicher eine Alternative, sollte aber nicht die Regel sein – für Obsttorten zum Beispiel sind gefrorene Früchte die besten Zutaten.

  • 10Feb

    Eiweiße (lat. Proteine genannt) sind für den Aufbau von Körpersubstanz verantwortlich. Der menschliche Körper bildet aus Aminosäuren verschiedene Proteine – diese wiederum werden als Grundgerüst für sämtliche Zellen im Körper benötigt. Eine zusätzliche Funktion der Proteine besteht darin den Körper bei der Synthese von Hormonen und Enzymen zu helfen. Auch die vom Körper gebildeten Antikörper des Immunsystems benötigen Proteine. Zu den weiteren Eiweißmolekülen gehört auch das Hämoglobin oder die Kollagene im Bindegewebe.

    Die wichtigsten Proteinlieferanten sind unter anderen Fleisch und Fisch, aber hier sollte man Vorsicht gewähren lassen, denn ein zuviel an Proteinen kann den Körper belasten. Deshalb sollten die Portionen die Fisch oder Fleisch beinhalten, nicht größer sein (bzw. schwerer) als 60 – 80 g. Nur so kann das darin enthaltene Eiweiß optimal verwertet um für den Körper umgesetzt werden.

    Bei der Proteinzufuhr sollte darauf geachtet werden, möglichst hochwertiges Eiweiß aufzunehmen. Je höher die biologische Wertigkeit von Eiweiß ist, je besser kann unser Körper dieses Nahrungseiweiß aufnehmen und verarbeiten.  Grundsätzlich ist es so, dass Proteine aus Rohkost vom Körper besser verarbeitet werden, deshalb sollte man sich bei einer Diät auch einmal die ein oder andere Portion gesunden Sushi´s gönnen. Nimmt man hingegen erhitzte Proteine auf, so kann die Aufspaltung der Eiweiße im Darm nur noch sehr schwer erfolgen. Für eine gesunde Ernährung ist es auch wichtig Eiweiß spaltende Enzyme zu sich zu nehmen, hier ist die Ananas mit dem ihr enthaltenem Bromelain ganz oben zu nennen.

    Weiterhin sollte man bei der Nahrung darauf achten, dass diese nicht zu fettig ist – fetthaltige Nahrung ist im Allgemeinen sehr schlecht zu verdauen. Hinzu kommt noch die hemmende Wirkung von Fett wenn es um die Aufspaltung der Eiweiße geht. Um aus Fisch und Fleisch die Eiweiße optimal für die Verdauung vorzubereiten, bedarf es nur einer Kleinigkeit: man sollte immer vor dem Verzehr etwas Zitronensaft über das Menü geben.